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KIESWERK OPEN AIR 2017

 

Bei herrlichem Kino-Wetter war der Abend mit dem Film "Weit" und den anwesenden Gwen Weisser und Patrick Allgaier erwartungsgemäß ausverkauft.
Die Nachfrage war dennoch weit größer als noch bis Dienstag vorstellbar. Außer Freitag wurden immer Karten an der Abendkasse vorgehalten. Warum dann die Ausnahme?
Wir haben gewusst, dass wir uns zwischen zwei Übeln entscheiden mussten: zusätzlich verstärkt durch eine Reportage in der Basler Zeitung, in der angekündigt wurde, dass der Film "Weit" vorläufig nicht in der Schweiz laufen würde aber an diesem Freitag in Weil am Rhein, schnellten die Online-Wünsche ab Mittwoch so rapide hoch, dass wir uns Zustände an der Kasse ausmalen konnten, die wir nach Erfahrungen vor zwei Jahren nicht wieder zulassen wollten. Es stand zu erwarten, dass 2000 bis 3000 Menschen diesen Abend miterleben wollten, während wir nur 1000 freie Plätze anbieten konnten.

Verschärfend kommt im Vergleich zu früheren Erfahrungen hinzu, dass der Laguna-Parkplatz für Kino-Besucher kostenlos ist (für den Normalfall ein schöner Vorteil), aber nicht für Badegäste und für Leute, die keine Karte mehr ergattern konnten und vor 21 Uhr wieder rausfahren wollen. Es hätte sein können, dass hunderte von Autofahrern erst zur Laguna-Kasse hätten laufen müssen, um dann einen Chip für die Öffnung der Schranke zu bekommen. Das hätte ein unfassbares Chaos auf dem Parkplatz angerichtet und natürlich auch wahrscheinlich weit über tausend enttäuschte Besucher hinterlassen.

So haben wir versucht, die Zahl der Enttäuschten so gering wie möglich zu halten und das Parkplatz-Problem gar nicht erst aufkommen zu lassen. Der einzige Weg dazu war die komplette Freigabe des Kartenverkaufs, die auch genutzt wurde. Am Donnerstag haben wir dies abends kommuniziert - in zumindest allen uns zugänglichen Medien und beim Kieswerk-Abend selber bei der Ansage.

Der Abend hat uns gezeigt, dass dieser Weg der Richtige war, da die entstandenen Probleme längst nicht so groß waren wie bei dem geschilderten Szenario. Aber natürlich die vergeblich gekommenen Besucher frustriert hat. Die Festival-Leitung bedauert dies außerordentlich, bittet aber um Verständnis für eine Entscheidung, um größere Probleme zu verhindern.

Er zeigt uns aber auch, dass wir den Online-Verkauf im kommenden Jahr grundsätzlich öffnen werden. An zehn von elf Abenden hätte es auch in diesem Jahr immer noch Karten an der Abendkasse gegeben. Alle Besucher, die an diesem Abend keinen Einlass mehr gefunden haben, bitten wir um Verständnis im Sinne einer möglichst großen Sicherheitsvorkehrung. Wir haben Patrick Allgaier und Gwen Weisser gefragt:sie werden im kommenden Jahr wieder zum Kieswerk Open Air kommen, so dass alle eine erneute Möglichkeit haben, den Film zu sehen.

Die beiden letzten Abende zeigen das ganze Spektrum der Fantasie und der Film-Geschichten, die man mit seinen Empfindungen und eigenen Bildern nach Hause nehmen kann. An beiden Abenden sind noch 600 Eintrittskarten an der Abendkasse vorhanden. Erst "Der wunderbare Garten der Bella Brown" und zum Abschluss "Plötzlich Papa" mit Frankreichs neuem Komödien-Star Omar Sy.

Kino Wochenübersicht

Unsere Filmübersicht
vom 27.07. - 06.08.2017

Jam Session

Angesagte Bands auf zwei Bühnen: von Bluesbands bis zu Songwritern.

Kulinarisches

Eine breite Auswahl an Getränken erwartet die Besucher.

 
Kunst & Künstler

Kunstführungen mit Apéro und Essen im Kieswerk während des Festivals.

Partner & Sponsoren

Wir danken unseren
Partner & Sponsoren

Bildergalerie

Fotos vom Kieswerk Open Air 2017
Photos by Oliver Welti

 
 
 

Erlebnisse hautnah und authentisch:
Kurzfilmnacht und Live-Gespräche mit Filme-Machern

Was gibt es Neues beim Kieswerk Open Air 2017? Nach zehn Jahren steigt der Eintrittspreis. Und liegt mit zehn Euro dennoch weit unter dem Ticketpreis für vergleichbare Events mit Live-Musik, Kunst und aktuellen Kino-Filmen. Zum ersten mal wird es eine Kurzfilm-Nacht mit ausgewählten internationalen aktuellen Filmen geben. Und zwei mal werden ungewöhnliche Menschen ihre Filme persönlich vorstellen: Den Tierfilmer Dr. Reinhard Radke aus Nieder-Olm bei Mainz zieht es immer wieder nach Kenia, in die Serengeti. Der preisgekrönte Filmemacher hat dort, in Ost-Afrika, schon viele seiner Produktionen realisiert. Nach seinem hervorragenden Buch "Serengeti - Fenster zur Schöpfung" hat der ZDF-Redakteur ("Naturzeit"), Zoologe, Ökologe, Wildbiologe und mehrfach preisgekrönte Tierfilmer Dr. Reinhard Radke ein weiteres phantastisches Buch vorgelegt, das auch nicht eine einzige Frage über Krokodile offen lässt. 2011 hat er den aufsehenerregenden Kino-Film "Serengeti" herausgebracht, der die technischen Voraussetzungen für Tierfilme seither vor allem durch die eingesetzten Slow-Motion-Akzente auf ein neues Niveau gehoben hat. Im gleichen Jahr entstanden Film und Buch über Löwen und über Krokodile. Radke gilt inzwischen als aktuell "angesagtester" deutscher Tierfilmer. Er wird am Freitag, den 28. Juli beim Kieswerk-Open-Air persönlich über seine Arbeit sprechen und die beiden Filme vorstellen.

Intensiv sind auch die Schöpfer des Films "Weit" in die Welt eingetaucht. Am Freitag, den 4. August werden Gwen Weisser und Patrick Allgaier ihre Erlebnisse beim Open-Air vorstellen, der seit einem halben Jahr die Kinos füllt: sie starteten Richtung Osten und kehrten nach knapp 97.000 km mit Kleinkind aus dem Westen zurück – 3 Jahre und 110 Tage waren die beiden Freiburger unterwegs. Als Gwen und Patrick im März 2013 in Freiburg aufbrachen, um die Welt kennen zu lernen, hatten sie weder Flug- noch Zugtickets in der Tasche. Sie stellten sich an die B 31 und trampten in den Schwarzwald hoch. Danach ging es immer gen Osten, nach Serbien, Russland, Kasachstan, Tadschikistan, Iran, Pakistan, Indien, durch die Mongolei, nach China, Südkorea bis nach Japan. Unterwegs nahmen sie die Veränderung der Landschaft und des Klimas hautnah war, erlebten den allmählichen Wechsel der Gesichter und Kulturen….

Zum ersten mal wird es eine Kurzfilmnacht mit aktuellen Beiträgen am Montag, den 31. Juli geben. Kurzfilme sind etwas ganz Besonderes: mal sind sie sehr kunstvoll, zeitweise zu traurig, meist überraschend, etwas bunt, immer abwechslungsreich, wahnsinnig spannend, ziemlich turbulent, manchmal zu schrill, ... . Aber eins sind Kurzfilme ganz bestimmt nicht: zu lang. Eine Zusammenstellung dieser kunstvollen, überraschenden, bunten, traurigen, spannenden Kurzfilme erwartet die Besucher im Rahmen des Kieswerk-Open-Air anlässlich einer Kurzfilmnacht. Hier sind mehr als 15 Kurzfilme zu einem Programm zusammengestellt, das einen außergewöhnlichen Abend verspricht. Angenehme Sommernachts-Unterhaltung ist garantiert, wenn Kurzfilme von der Filmhochschule Ludwigsburg, der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und von unabhängigen Filmemachern ein Schmunzeln oder ein lautes Lachen, vielleicht auch eine nachdenkliche Falte auf die Gesichter der Besucher zaubern. Von der Komödie bis zum Science Fiction ist bei der Kurzfilmnacht alles dabei, was das Filmgenre so hergibt.

Auf dem Programm stehen außerdem eine deutsche und eine französische Komödie, die sich mit aktuellen Themen befassen, nämlich "Willkommen bei den Hartmanns" und "Ein Dorf sieht schwarz", dann die Literaturverfilmung "Tschick" des Kult-Regisseurs Fatih Akin, wunderbare schauspielerische Leistungen wie in "Jahrhundertfrauen" und in den Komödien "Der wunderbare Garten der Bella Brown" und "Plötzlich Papa" und die Suche nach der eigenen Kindheit in "Lion - der lange Weg nach Hause". Und als Musikfilm die neue mit Oscars überschüttete Musical-Verfilmung "LaLaLand".

Das Organisationsteam des Kieswerk-Open-Air-Festivals hat sich wieder verändert. Während Gabi Trefzer nun für die technische Organisation zuständig ist, Manuela Bautz für Sicherheits- und Vertragsfragen, Ute Keilbach für Marketing und Koordination, Sabine Theil für Betreuung von Gruppen und Catering hat Kulturamtsleiter Tonio Paßlick das Festival von Anfang an mit aufgebaut. Vor 16 Jahren mit Partnern, die heute auch teilweise für das Catering zuständig sind wie Lothar Luboschik und Detlef Schürtzmann und natürlich Volker Scheurer vom Kieswerk. Caterer sind in diesem Jahr auch das Gasthaus Erdmannshöhle aus Hasel, der Food Truck Pasta par bene, der weit mehr als nur Pasta anbietet und der Foodtruck "King of wrap". Beim Airstream und Café-Bar-Mobil kann man Kaffee, Crepes und ähnliches bekommen und "Nina" bietet neue Speisekombinatioen aus dem Feinkostbereich. Die Kieswerk-Wurst gibt es ebenfalls seit 16 Jahren genauso wie Getränke von Bier, Sekt, Wein bis zu Cocktails.

Die Kunst-Ausstellung ART K 17 wird ihre letzten elf Tage beim Festival erleben. Live-Musik ist wieder auf zwei Bühnen zu hören - natürlich auch mit der Cinema Paradiso Band und weiteren Gruppen zwischen Jazz, Pop oder Songwriting aus der Region. Karten und Festivalpässe (bei der Buchhandlung Lindow und der Apotheke am Rathaus) gibt es im Vorverkauf vom 1. Juli an.

KIESWERK OPEN AIR 2017

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