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Ausblick auf das Kieswerk Open Air 2012
19. - 29. Juli 2012. Weitere Details folgen demnächst.
Kieswerk Open Air 2011 im Dreiländergarten
Weil am Rhein
Herzlichen Dank an über 7000 Besucher!
Das städtische Festival "Kieswerk Open Air 2011" hatte wie das
Bläserfestival zuvor überwiegend Wetterglück und konnte mit 7000
verkauften Einzeleintrittskarten und einer Reihe von
Mitarbeiterpässen für Caterer und Sponsoren den erhofften
Publikumszuspruch verbuchen. Mehr denn je zuvor wurde das
Ambiente auf dem Festivalgelände zwischen dem historischen
Kieswerk und dem Hadidbau von Besuchern aus einer Region
zwischen Freiburg, Basel und Zürich gelobt. Auch die qualitativ
hochwertige Auswahl an Speisen und Getränken, die Ge-staltung
des Festivalgeländes, die Technik und Filmauswahl sowie die
künstlerischen Angebote sind in vielen Kommentaren gewürdigt
worden. Objektive Einschränkungen an drei Tagen (dem Tag des
Weinwegs in Flammen und Feuerwerks in Basel und zwei Regentagen
gegen Ende) haben zu spürbaren Besuchereinbußen geführt.
Erfolgreichster Film war "Kokowääh" zu Beginn, dicht gefolgt von
"Almanya", dann "Serengeti" und "The King's Speech" an vierter
Stelle.
Die Künstlerin "ha mag es" (Heike Mages) wurde intensiv vom
Publikum begleitet und befragt, als sie während der Abende ihr
LandArt-Projekt "déjà-vu" vollendete. Noch stärker als Kollegen
bei früheren Künstler-Symposien verstand sie es, mit ihrer
Präsenz und Kommunikationsfähigkeit, die Besucher für ihre
Arbeit zu begeistern. Ihr gestrandeter Planet liegt jetzt in
einer Kunstlandschaft zwischen den Stelen von Volker Scheurer,
der Schwemmholzkugel von Urs Twellmann, der Bodenplastik "Haut-Hülle-nah"
von Reini Bombsch, der begehbaren Zeituhr von Minka Strickstrock
und Erika Seifert-Weissmann, dem Gläserband von Tim Upham aus
Colorado, den Stahlobjekten von Yuzo Chiba aus Japan und der
Plastik "ora et labora" von Alfonso Caravetta aus Kalabrien.
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Eine zweite kleine Bühne auf der Seite des Hadidbaus wurde von
dem musikalischen Programmleiter Gerd Maier an neun von elf
Abenden bespielt.
Die legendäre Kieswerk-Combo spielte auf beiden Bühnen, sie
wurde in diesem Jahr im Kern gebildet von Gerd Maier (b), Henry
Uebel (piano), Walter Schneider (guit), Rainer Müller (dr) und
Werner Stoll (sax). Zeitweise auch mit Paul Moser (perc),
Michael Feldges (guit), George Ricci (cl, sax) oder dem
Festivalleiter Tonio Paßlick (jazziger Blockflöte).
Hauptsponsor ist die Sparkasse Markgräflerland, Co-Sponsoren die
Apotheke am Rathaus und die Brauerei Rothaus sowie das Autohaus
Toyota Schultheiß.
Bei den Begrüßungen von Oberbürgermeister Wolfgang Dietz am
ersten und letzten Abend und von Kulturamtsleiter Tonio Paßlick
wurde aber nicht nur den Sponsoren und Werbe-partnern wie dem
First Reisebüro Seilnacht, Karosserie Schmiedle, der Firma resin,
dem Ingenieurbüro Waldvogel und dem Freizeitcenter impulsiv
sowie den Medienpartnern Badische Zeitung und Weiler Zeitung
gedankt, sondern auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die bei
den Catererständen bei jedem Wetter Hilfe geleistet hatten.
Beifall erhielten auch der Filmtechniker Sven Heymann von der
Firma Filmkonzert, die Mitarbeiter des DRK und der
Toilettenbetreuer Artur Schweigler für ihre engagierte Arbeit.
Als "Herz und Seele" des Unternehmens "Kieswerk Open Air"
bezeichnete Tonio Paßlick die engagierte Arbeit seiner beiden
Mitarbeiterinnen Petra Friebolin und Laura Schamberger am
letzten Abend.
Gewürdigt wurde auch das langfristige Engagement der Caterer
selber, die wie Volker Scheurer und Ania Dziezewska oder der
Wirt der Erdmannshöhle, Horst Völker, der schnellste deutsche
Metzger Joggi Lederer oder die Gärtner Jogi Hoch-Reinhard,
Lothar Luboschik, Detlev Schürtzmann, die Waje-Meisterin Nina
Ulrich und die Crepes-Künstler des Kaffeebarmobils, Jochen
Pfeiffer und Anja Wintermantel zum festen Stamm des Festivals
gehören. Und Skotty mit dem Eiswagen verband Trompeten-musik
trefflich mit Eisverkauf.
Das Ambiente wird von Menschen und Stimmungen geprägt. Das
Zielpublikum entsprach den Erwartungen - viele junge Leute bei
"Love & other drugs", Familien bei "Serengeti" und
eingefleischte Cineasten bei "Metropolis". Ein
unverwechsel-bares Flair geht von den Gebäuden und der
Umgebungsnatur der einstigen "Gärten der Zukunft" aus, aber auch
von Details wie dem Airstreamer des Kaffeebarmobils oder den
echten "american smoker" der Erdmannshöhle. Bei Facebook
meldeten sich rasch 174 Leute, denen des Festival gefällt, von
denen 75 % Frauen sind und die meisten aus der Altersgruppe
zwischen 18 und 34. Aber über 17000 Beitragsaufrufe zeigen, dass
das Festival bei neuen Medien angekommen ist. Auf der von Oliver
und Claudia Welti betreuten Website www.kieswerk-open-air.de und
bei Facebook kann man viele Fotos des Festivals anschauen und
sich die oft einmalige Stimmung im Dreiländergarten
vergegenwärtigen. Das nächste Kieswerk Open Air ist vom 19. bis
29. Juli 2012 geplant.
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