 |

Die Künstlerin Heike Mages arbeitet an allen elf Tagen des
Festivals an einem Land-Art-Kunstwerk, das sich
mit den Stimmungen und Erfahrungen des Ambientes beim Festival
auseinandersetzt. Das Licht beeinflusst die Wahrnehmung der
Atmosphäre sehr stark. Wetterstimmungen, die Beleuchtungen auf
dem Areal, das Licht der Filmprojektion, in dem die Nachtfalter
tanzen und das die Gärten der Zukunft des Dreiländergartens in
einen surrealen, magischen Ort verwandeln. Die Fantasie des
Menschen vollendet, was im Lichtschein reflektiert wird. Heike
Mages sieht in ihrer halbrunden Erdskulptur einen Wandelstern,
der hinter dem Sternbild der Kassiopeia angesiedelt war und nun
in einem einstigen, halb überwucherten Landschaftsmuseum der
Gartenschau landete - wie eine Botschaft des Universums, in
deren Spiegelelementen wir uns wieder finden und zugleich
stimuliert
fühlen, über uns, unseren Platz in der Natur, im Universum
nachzudenken.
In vielen Facetten spiegelt sich die Umwelt. Spielerisch führt
uns das Spiegelobjekt den Wandel vor Augen.
In den Jahreszeiten, den Wind- und Wettereinflüssen, das
gleißende Licht der Sonne, das Blau des Himmels,
den Mondschein, das allmähliche Versiegen des Lichts in der
Dämmerung. An allen 52 Wochen des Jahres
zwischen diesem und dem nächsten Festival wird Heike Mages diese
Lichtstimmungen fotografisch einfangen.
Nicht erst dann gibt es ein "déjà-vu" - so der Titel des
Kunstprojekts.
Denn in der Reflexion stellt der Betrachter selber diese Frage
häufig:
déjà-vu?
In der Ausstellung im Kieswerk sind Plastiken, Objekte, Gemälde,
Fotografien und Installationen von Samuel Althof (Basel), Fredy
Buchwalder (Domodossola), Ania Dziezewska (Kieswerk), Tobias
Koch (Schönau), Gaby Roter (Lörrach, George Ricci (Basel),
Volker Scheurer (Kieswerk) und Peter Schütz (Görwihl) zu sehen.
|
|