PROGRAMM 2017

 

Deutsche, französische Komödien, Programmkino, Dramen und ein Naturdoku - Filme für ein erwachsenes Kino-Publikum für alle Generationen, anspruchsvolle und daneben einfach unterhaltsame Streifen - das macht die Auswahl der Kino-Filme für das Kieswerk Open Air aus.

 
 

 
 
Willkommen bei den Hartmanns

Donnerstag, 27. Juli 2017

Willkommen bei den Hartmanns

Beginn: 21:30 Uhr

 

Der Familie Hartmann stehen turbulente Zeiten bevor, als Mutter Angelika (Senta Berger) nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt, gegen den Willen ihres Mannes Richard (Heiner Lauterbach) mit Diallo (Eric Kabongo) einen der dortigen Bewohner bei sich aufzunehmen. Und bald füllt sich das Haus noch weiter. Denn Tochter Sophie (Palina Rojinski), eine ziellose Dauerstudentin auf der Flucht vor einem Verehrer, und der Burnout-gefährdete Sohn Philipp (Florian David Fitz) samt Enkel Basti (Marinus Hohmann) ziehen wieder zuhause ein.

Während der Nachwuchs bald feststellen muss, dass es in der Ehe seiner Eltern kräftig kriselt, durchlebt die Familie durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus lauter Wirrungen und Turbulenzen - da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes. In den Hauptrollen außerdem spielen, Elyas M’Barek, Ulrike Kriener und Uwe Ochsenknecht.

 
 
 
 

 
 
Nacht der Naturfilme: "Tal der Löwen" und "Krokodile - Caring Killers"
Nacht der Naturfilme: "Tal der Löwen" und "Krokodile - Caring Killers"

Freitag, 28. Juli 2017

Nacht der Naturfilme: "Tal der Löwen" und "Krokodile - Caring Killers"

Beginn: 21:30 Uhr

 

Den Tierfilmer Dr. Reinhard Radke aus Nieder-Olm bei Mainz zieht es immer wieder nach Kenia, in die Serengeti. Der preisgekrönte Filmemacher hat dort, in Ost-Afrika, schon viele seiner Produktionen realisiert. Nach seinem hervorragenden Buch "Serengeti - Fenster zur Schöpfung" hat der ZDF-Redakteur ("Naturzeit"), Zoologe, Ökologe, Wildbiologe und mehrfach preisgekrönte Tierfilmer Dr. Reinhard Radke ein weiteres phantastisches Buch vorgelegt, das auch nicht eine einzige Frage über Krokodile offen lässt. 2011 hat er den aufsehenerregenden Kino-Film "Serengeti" herausgebracht, der die technischen Voraussetzungen für Tierfilme seither vor allem durch die eingesetzten Slow-Motion-Akzente auf ein neues Niveau gehoben hat. Im gleichen Jahr entstanden Film und Buch über Löwen und über Krokodile. Radke gilt inzwischen als aktuell "angesagtester" deutscher Tierfilmer. Er wird am Freitag, den 28. Juli beim Kieswerk-Open-Air persönlich über seine Arbeit sprechen und die beiden Filme vorstellen.

Das Tal der Löwen

Der Film zeigt ein ungeschminktes Bild der Lebensrealität zweier Löwenrudel an einem Fluss im kenianischen Norden der Serengeti.

Die beiden Rudel werden ohne Sentimentalitäten mit all ihren Schwierigkeiten im täglichen Überlebenskampf dargestellt.
Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera zeigen sie ohne jede Störung durch Scheinwerfer bei ihren nächtlichen Jagden, doch sie sind alles andere als die „Könige der Tiere“.

Der Schutz der Jungen vor Feinden wie Büffeln - aber auch den eigenen Artgenossen – fordert den Müttern alles ab, und nicht immer sind sie dabei trotz allen Einsatzes erfolgreich.

Löwen

Krokodile – Das wahre Leben der Urzeitechsen

Zum ersten Mal werden hier Krokodile am Grumeti Fluss in der westlichen Serengeti in Tansania bei ihrem Brutgeschäft mit der Kamera beobachtet.

Die furchteinflößenden Monster, die jedes Jahre einige Hundert Gnus an dem Fluss erbeuten, werden hier in einer ganz anderen Perspektive gezeigt:

Wie stellen sie sicher, dass ihre sorgsam vergrabenen Eier auch tatsächlich schlüpfen und nicht an die vielen hungrigen Nesträuber verloren werden, die an den Ufern des Flusses lauern?

Eine Aufgabe, die einige Krokodile an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt. Aber es gibt unerwartete Verbündete.

Krokodile
 
 
 
 

 
 
La La Land (Musical)

Samstag, 29. Juli 2017

La La Land (Musical)

Beginn: 21:30 Uhr

 

6 Oscars, 7 Golden Globes und über 180 Filmpreise

In der mit sechs Oscars ausgezeichneten Neuerfindung des Musicals berühren Ryan Gosling und Emma Stone mit selbst performten Songs und mitreißenden Tanznummern in einer traumhaft inszenierten Liebesgeschichte.

Die junge Schauspielerin Mia (Emma Stone) und der Jazzmusiker Sebastian (Ryan Gosling) haben beide den Traum, es in Los Angeles zu schaffen, auch wenn sie sich bis dahin mit miesen Nebenjobs durchschlagen müssen. Doch auf dem Weg zum Erfolg muss das ambitionierte Paar Entscheidungen treffen, die ihre junge Liebe gefährden.

Mit seinem zweiten Kinofilm gelang dem Regie-Wunderkind Damien Chazelle („Whiplash“) eine bezaubernde Liebeserklärung an das Leben und an Los Angeles, die Stadt der Träume, für die er als bester Regisseur u.a. mit einem Golden Globe, BAFTA, DGA Award und mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. LA LA LAND führt eines der schönsten Leinwand-Paare nach „Crazy, Stupid, Love“ wieder zueinander: Ryan Gosling („Drive“; Oscar-Nominierungen für „Half Nelson“ und LA LA LAND) und Oscar-Gewinnerin Emma Stone („Birdman“; „The Amazing Spider-Man 2“) berühren mit selbst performten Songs und hinreißenden Tanznummern: Großes, musikalisches Gefühlskino.

 
 
 
 

 
 
Tschick

Sonntag, 30. Juli 2017

Tschick

Beginn: 21:30 Uhr

 

Voller Witz und Poesie hat Fatih Akin den preisgekrönten Roman von Wolfgang Herrndorf umgesetzt und einen mitreißenden Kultfilm geschaffen – ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“ und empfohlen von der Jugend Filmjury.

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben wollen... Der beste Sommer von allen eben!

„Ich habe den Roman entdeckt und war sofort Feuer und Flamme“, so Fatih Akin („Soul Kitchen“, „Gegen die Wand“) über Wolfgang Herrndorfs Bestseller TSCHICK, der über 2 Millionen Leser begeistert und zahlreiche Preise gewonnen hat. Die Hauptrollen seiner Verfilmung hat er mit Newcomer Anand Batbileg als Titelheld „Tschick“, Tristan Göbel („Westen“) als „Maik“ und Mercedes Müller als „Isa“ besetzt.

 
 
 
 

 
 
Kurzfilme
Kurzfilme
Kurzfilme

Montag, 31. Juli 2017

Kurzfilmnacht (Premiere beim Kieswerk Open Air)

Beginn: 21:30 Uhr

 

Kurzfilme sind etwas ganz Besonderes: mal sind sie sehr kunstvoll, zeitweise zu traurig, meist überraschend, etwas bunt, immer abwechslungsreich, wahnsinnig spannend, ziemlich turbulent, manchmal zu schrill, ... . Aber eins sind Kurzfilme ganz bestimmt nicht: zu lang.

Eine Zusammenstellung dieser kunstvollen, überraschenden, bunten, traurigen, spannenden Kurzfilme erwartet die Besucher im Rahmen des Kieswerk-Open-Air anlässlich einer Kurzfilmnacht. Hier sind mehr als 15 Kurzfilme zu einem Programm zusammengestellt, das einen außergewöhnlichen Abend verspricht. Angenehme Sommernachts-Unterhaltung ist garantiert, wenn Kurzfilme von der Filmhochschule Ludwigsburg, der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und von unabhängigen Filmemachern ein Schmunzeln oder ein lautes Lachen, vielleicht auch eine nachdenkliche Falte auf die Gesichter der Besucher zaubern. Von der Komödie bis zum Science Fiction ist bei der Kurzfilmnacht alles dabei, was das Filmgenre so hergibt.

 
 
 

 
 
Ein Dorf sieht schwarz

Dienstag, 01. August 2017

Ein Dorf sieht schwarz

Beginn: 21:30 Uhr

 

Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff in Nordfrankreich angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen...
Lachen und Weinen, Humor und Gefühl, ein Clash der Kulturen, wie er heftiger nicht sein könnte: Regisseur Julien Rambaldi verbindet in seinem zweiten Film EIN DORF SIEHT SCHWARZ all diese Zutaten zu einem fulminanten Mix aus bewegender und leichtfüßiger Komödie, zielt gekonnt auf Herz und Hirn. Augenzwinkernd nimmt er die muffigen 1970er Jahre auf dem Land unter die Lupe. Paris und die Studentenrevolte von 1968 sind fern, im idyllischen Marly-Gomont erstickt man lieber in Gemütlichkeit.

Toleranz, Durchhaltevermögen und die Hoffnung auf Wandel, gegenseitiges Verständnis und friedliches Miteinander dominieren in dieser feinsinnigen Geschichte. Das Wunderbare: dieses Miteinander ist kein Märchen, sondern Wirklichkeit und Wahrheit. Kamini, bekannter Rapper und Sohn von Seyolo Zantako, landete 2006 einen Hit mit seinem witzigen Song „Marly-Gomont“ und entwickelte die Filmidee vom Ankommen und Bleiben, erzählt im Drehbuch vom Schicksal seiner Eltern – emotional, zärtlich, berührend.

 
 
 
 

 
 
Lion - der lange Weg nach Hause

Mittwoch, 02. August 2017

Lion - der lange Weg nach Hause

Beginn: 21:30 Uhr

 

Lion - Der lange Weg nach Hause: Preisgekröntes Identitäts-Drama nach einer wahren Geschichte: Als erwachsener Mann verlässt Adoptivsohn Pavel Australien, um seine indischen Wurzeln zu finden. Das Drama basiert auf dem autobiografischen Roman von Saroo Brierley, der 2014 die Suche nach seiner indischen Familie niederschrieb. Die Filmadaption wirft mit zwölf Auszeichnungen auf internationalen Filmfestivals und vier Golden Globe-Nominierungen, darunter für den „Besten Film“, vielversprechende Schatten voraus. Regisseur Garth Davis stellt in diesem anrührenden Drama Hollywood-Größen wie Nicole Kidman und Rooney Mara (Rolle „Lucy“) in Nebenrollen an die Seite des talentierten Londoners Dev Patel, der vor allem durch seine Darstellung als älterer Jamal in “Slumdog Millionaire” international bekannt und preisgekrönt wurde.

Saroo Brierley (Dev Patel) war ein kleiner Junge, als er durch eine Kette von unglücklichen Ereignissen seine Familie verlor: Er schlief in einem Zug ein und als er erwachte, war er Kilometer weit von seiner Mutter und seinem älteren Bruder entfernt. Für den kleinen Jungen beginnt eine schier endlose Suche: Unter 1,2 Milliarden Einwohnern muss er seine zwei liebsten Menschen wiederfinden – sie sind die einzige Familie, die er hat. Jahre später sitzt Saroo in Australien, zwischen Sue Brierley (Nicole Kidman) und ihrem Mann John (David Wenham), die ihn als Kind adoptiert und mit viel Fürsorge groß gezogen haben. Eigentlich müsste es ihm gut gehen – wären da nicht die quälenden Kindheitserinnerungen an eine Vergangenheit in Indien. Immer wieder tauchen die Bilder seiner Mutter und seines Bruders vor seinem geistigen Auge auf. Wo sind sie und was ist aus ihnen geworden? Saroo hält dem Verlangen, diese Fragen zu beantworten, nicht stand und bricht nach Indien auf. Die Suche nach seiner biologischen Familie beginnt erneut und Saroo muss alle denkbaren Anhaltspunkte in Betracht ziehen, um entgegen der zynischen Stimmen, die sein Unterfangen als aussichtslos abstempeln, seinen Mut zu behalten. Saroos Suche nach der “alten” Familie stellt die Bande zu seinen Adoptiveltern auf die Probe und Saroo sieht sich der grundlegenden Frage konfrontiert, wie er Familie und Identität definiert. Seine Freundin Rooney Mara (“Carol“) hilft ihm, diese turbulente Zeit des Umbruchs zu verarbeiten.

 
 
 
 

 
 
Jahrhundertfrauen

Donnerstag, 03. August 2017

Jahrhundertfrauen

Beginn: 21:30 Uhr

 

„Einer der schönsten Filme über das Erwachsenwerden seit Jahren, eine Tragikomödie, die beiläufig eine ganze Epoche porträtiert," schrieb der SPIEGEL. Und "Brigitte" setzte drauf: „Sollten Sie vorhaben, dieses Jahr nur ein einziges Mal ins Kino zu gehen, dann bitte in diesen Film. Besser geht's nicht. Starke, unvergessliche Frauenfiguren, mit Liebe und schlauem Witz gezeichnet und wunderbar gespielt. Gehört ab sofort zu meinen ewigen Lieblingsfilmen.“
 
„Jahrhundertfrauen“ ist eine filmische Liebeserklärung an drei sehr unterschiedliche Frauengenerationen. Das neue filmische Meisterwerk von Mike Mills („Beginners“) war bei den Golden Globes 2017 in den Kategorien Bester Film und Beste Schauspielerin nominiert und erhielt eine Oscar-Nominierung für das Beste Originaldrehbuch. Der Regisseur ließ sich von seiner Mutter und weiteren Frauen, die sein Leben nachhaltig prägten, zu diesem gefühlvollen Drama voller Witz und Wärme inspirieren. Hauptdarstellerin Annette Bening spielt hier die bislang stärkste und authentischste Rolle ihrer Karriere. Unterstützt wird sie durch Greta Gerwig („To Rome with Love“, „Frances Ha“) und Elle Fanning („Maleficent – Die dunkle Fee“, „The Neon Demon“), außerdem durch Billy Crudup („Eat Pray Love“, „Almost Famouos – Fast berühmt“) und Newcomer Lucas Jade Zumann.

Kalifornien, Ende der 70er Jahre – eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields (Annette Bening), eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie (Greta Gerwig), die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie (Elle Fanning), ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen füreinander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen.

 
 
 
 

 
 
Birnenkuchen mit Lavendel

Freitag, 04. August 2017

WEIT. Um die Welt

(Gwen Weisser & Patrick Allgaier persönlich anwesend)

Beginn: 21:30 Uhr

 

Sie starteten Richtung Osten und kehrten nach knapp 97.000 km mit Kleinkind aus dem Westen zurück – 3 Jahre und 110 Tage waren die beiden Freiburger Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier unterwegs und das ohne Flugzeug. Die Geschichte ihrer unglaublichen Weltreise gibt es 2018 auf der MUNDOLOGIA!

Als Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier im März 2013 in Freiburg aufbrachen, um die Welt kennen zu lernen, hatten sie weder Flug- noch Zugtickets in der Tasche. Sie stellten sich an die B 31 und trampten in den Schwarzwald hoch. Danach ging es immer gen Osten, nach Serbien, Russland, Kasachstan, Tadschikistan, Iran, Pakistan, Indien, durch die Mongolei, nach China, Südkorea bis nach Japan. Fürs Trampen hatten sie sich nicht nur aus finanziellen Gründen entschieden. Sie wollten sich Zeit nehmen zum Reisen, die Distanzen spüren, ja letztendlich die Größe der Welt unmittelbar erfahren. Unterwegs nahmen sie die Veränderung der Landschaft und des Klimas hautnah war, erlebten den allmählichen Wechsel der Gesichter und Kulturen. Statt 10 Stunden mit dem Flugzeug waren sie 10 Monate nach Indien unterwegs, dafür blieben Jetlag und Kulturschock aus.

Was sie gewannen, war eine ungeheure Nähe zu den Menschen und jede Menge Abenteuer. Sie schliefen nie in Hotels sondern übernachteten unter freiem Himmel oder im Zelt und organisierten sich in Städten ein Bett über die Couchsurfing-Community. Das funktionierte sogar in Pakistan. Sie kamen mit 5 € pro Tag und Person aus, auch weil sie ab und zu für Kost und Lodgis arbeiteten.

Von Japan aus setzten sie mit einem Frachtschiff nach Mexiko über, wo Gwendolin im Mai 2015 Sohn Bruno zur Welt brachte. Das Reisen war mittlerweile zur Lebensart geworden, daran änderte auch der Nachwuchs nichts, nur das Wie wurde angepasst. Nach vier Monaten Auszeit in einem kleinen Häuschen auf dem Land ging es mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika. Und nachdem ein fast leeres Kreuzfahrtschiff sie über den Atlantik wieder nach Europa gebracht hatte, wanderten sie von Barcelona zurück nach Freiburg.

 
 
 
 

 
 
Der wunderbare Garten der Bella Brown

Samstag, 05. August 2017

Der wunderbare Garten der Bella Brown

Beginn: 21:30 Uhr

 

Der wunderbare Garten der Bella Brown: Magische Liebeskomödie um die schüchterne Bibliothekarin Bella Brown, die dank ihres mürrischen Nachbarn Alfie lernt, sich den eigenen Ängsten zu stellen.

An der schüchternen Bibliothekarin Bella Brown (Jessica Brown Findlay) ist nichts normal: Für jeden Tag der Woche hat sie eine eigene Zahnbürste. Sie hat Angst vor der Natur, vor Tieren, vor der Welt und vor Unordnung und am allermeisten vor ihrem Chef in der Bibliothek. Dabei ist die junge Frau eine talentierte Kinderbuchautorin, die am liebsten ein eigenes Buch schreiben und illustrieren möchte. Doch mit ihren Ängsten steht sie sich selbst im Weg.

Das wird sich ändern, als gleich drei unterschiedliche Männer in das Leben der zurückgezogenen Bella treten: Da ist zum einen der miesepetrige Nachbar Alfie Stevenson (Tom Wilkinson), der sich über Bellas unordentlichen Garten beschwert und sich bald auf seine verschrobene Art um die junge Frau kümmert. Die hat nämlich auch noch mit dem Koch Vernon (Andrew Scott) zu tun, der sich mit seinen Zwillingstöchtern in ihrer Küche einnistet. Und dann wäre da noch der chaotische Erfinder Billy (Jeremy Irvine), der vor einer großen Entdeckung steht. Nur, wenn sie ihre Ängste überwindet, kann Bella die Situation meistern.

Obwohl Regisseur Simon Aboud mit “Der wunderbare Garten der Bella Brown” gerade erst seinen zweiten Spielfilm realisiert hat, ist ihm doch eine märchenhafte und starbesetze Komödie gelungen, die an Vorbilder wie “Die fabelhafte Welt der Amélie” erinnert. Zauberhaft und sympathisch erzählt der Film von Außenseitern, die sich in einer komischen Zweckgemeinschaft zusammenraufen, um voneinander zu lernen.

Das Drehbuch zu “Der wunderbare Garten der Bella Brown” hat Regisseur Simon Aboud bereits im Jahr 2009 fertiggestellt. Doch bevor er den Film drehen konnte, musste er zuerst sein Debüt “Comes a Bright Day” fertigstellen – ein romantisches Geiseldrama, das bereits auf einen Top-Cast setzen konnte. In seinem zweiten Film setzt Aboud noch einen drauf und versammelt mit “Downton Abbey“-Star Jessica Brown Findlay, “Sherlock“-Bösewicht Andrew Scott, Golden-Globe-Preisträger Tom Wilkinson (“Verleugnung“, “Snowden“) und Jeremy Irvine (“Gefährten“) einige britische Filmgrößen, die seine märchenhafte Geschichte gekonnt zum Leben zu erwecken.

 
 
 
 

 
 
Plötzlich Papa

Sonntag, 06. August 2017

Plötzlich Papa

Beginn: 21:30 Uhr

 

„Hey Moment, du hast da was vergessen!“ ruft Samuel (Omar Sy). Doch sein One-Night-Stand Kristin (Clémence Poésy) rast schon davon in Richtung London. Nicht etwas hat sie vergessen, sondern jemanden – ein Baby. Samuel ist der Vater, erklärt sie dem perplexen Mann vor ihr. Ab jetzt darf er sich um die kleine Gloria (Gloria Colston) kümmern. Überstürzt reist Samuel Kristin hinterher nach London, um ihr die Kleine zurückzugeben. Er weiß ja noch nicht mal, wie man Windeln wickelt! In der Not steht Samuel zu seinen Pflichten als Vater. Aus den ersten Annäherungen zwischen zwei Fremden wird ein unzertrennliches Vater-Tochter-Gespann. Bis die Mutter eines Tages mit der Absicht vor der Tür steht, die mittlerweile achtjährige Gloria wieder zu sich zu nehmen.

Unter der Regie von Hugo Gélin („Portugal, mon Amour“) schlüpft Omar Sy, der Shooting-Star aus „Ziemlich beste Freunde“ (2011), in die Rolle eines lässigen Typen, bei dem die Frauen kommen und gehen. Verantwortung ist ihm ein Fremdwort, doch das soll sich mit der Ankunft seiner Tochter drastisch ändern. So nimmt auch die lockere Familienkomödie dramatischere Wendungen und scheut sich nicht vor anrührend-melancholischen Momenten.

 
 

KIESWERK OPEN AIR 2016

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